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Strahlenschutz

Die Strahlenmessungen von Lebensmitteln werden im Bezirk Slawgorod durch das Bezirkszentrum für Hygiene und Epidemievorbeugung vorgenommen. Es besteht ein Bedürfnis nach der Wiederaufnahme der Tätigkeit von lokalen Strahlenmessungszentren in den Dorfschulen von Swensk und Gaischin, um die Bevölkerung über den Gehalt an 137Cs in lokalen Nahrungsgütern zu informieren.

Die stationäre Strahlenmessungsanlage zur Ermittlung der inneren Körperbelastung mit Cäsium ist verschlissen und unterliegt keiner weiteren Reparatur. Ebenfalls fehlt eine mobile Anlage. Das gespeicherte 137Cs misst das Institut für Strahlensicherheit BELRAD. Nach Angaben des Institutes betrug die maximale Körperbelastung bei Kindern im Dorf Swensk im Jahre 2002 99,5 Bk/kg. Die summierte externe Bestrahlung hat in Swensk 0,6 MSv/Jahr ausgemacht. Die Untersuchungen von Schulkindern in der Mittelschule Nr. 1 der Stadt Slawgorod im Mai 2002 haben erwiesen, dass rund 50% interne Strahlenbelastung in Bezug auf Cäsium bis 20 Bk/kg (unter 0,1 mSv/Jahr) aufweisen. Etwa  6% sind stärker als mit 100 Bq/kg (0,5 mSv/Jahr) belastet. Bei einem Kind wurde die Dosis von 225,84 Bq/kg (über 1 mSv/Jahr) registriert. Es besteht ein Bedarf nach 137Cs-Messungen bei Kindern in den Dörfern Nowaja Kamenka und Gaischin.

In Übereistimmung mit der Konzeption des Strahlenschutzes müssen Maßnahmen zur Ausscheidung von 137Cs aus den Körpern vorgenommen werden, wenn der Wert 20 Bq/kg übertrifft. Alle Kinder haben nach den Messungen den Nahrungszusatzstoff „Vitapekt“ erhalten.

Die Untersuchungsergebnisse   werden im Bezirkszentum für Hygiene und Epidemievorbeugung einmal pro Monat ausgewertet.  Alle Fälle, wenn die Dosis über den zulässigen Werten liegt, werden von den Beamten des Zentrums untersucht, wobei auch radiologische Sicherheit von Lebensmitteln in jeder einzelnen Familie getestet wird.    Der Familie werden die Ergebnisse mitgeteilt.   Jedes Quartal werden die Angaben auch an das Bezirksvollzugskommitee und das Bezirkskrankenhaus weitergegeben. Alle Kinder mit übermäβiger Strahlendosis werden in der republikanischen oder Mogilewer radiologischen Fürsorgestellen untersucht und machen eine Gesundheitskur in der Klinik des Forschungsinstitutes der Strahlenmedizin und Endokrinologie, dem Landeskindererholungszentrum oder einer Kurstätte.

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