CORE
Projekte des CORE-Programms suchen Partner
Deklaration der Prinzipien
Projektterritorien
Projekte des Programms
Partner
eng rus
de
Organisationsstrukturen
Forderprojekt UNDP
Von der Initiative zur Partnerschaft
Pressedienst
Allgemeine Statistik
Landwirtschaft
Strahlenschutz
Medizinische Versorgung
Bildung
Wirtschaftspotencial
News
Site map Contact us via e-mail SUCHE:
 
  FOTOGALLERIE

Aktuelles abonnieren

Abonnieren 
Abonnement aufheben 

Projektterritorien

 / 

Stolin

 / 

Bildung


BRAGIN
SLAVGOROD
STOLIN
CHECHERSK

Bildung

Im Bezirk funktionieren ziemlich viele Objekte des Bildungswesens nämlich 36 Mittelschulen, 14 Hauptschulen, 8 Grundschulen, 1 Gymnasium, 1 College, 1 Fachschule, 5 Musikschulen (Stolin, Retschiza, David-Gorodok, Olschany, Bereschnoje), Töpferschule (2 Lehrer und 20 Kinder), 31 Häuser der Kultur, 31 Klubs, 69 Bibliotheken, 3 Parkanlagen (in Stolin von landesweiter Bedeutung), in Nowy Bereg und Terebeshkow). Es sei erwähnt, dass sich die Zahl von Kultureinrichtungen im Vergleich mit dem Jahr 1986 unwesentlich verändert hat.

In den Schulen des Bezirks arbeiten 1362 Lehrer.  81.1% von ihnen  (1104 Personen) haben ein abgeschlossenes Studium, 16.4%  (223 Personen) haben einen Berufsabschluss, 2.4% (33 Personen) – unvollständige Hochschulbildung und 0.1% (zwei Personen) verfügen über das Abitur. Es mangelt in den Schulen an Fremdsprachenlehrern und in den letzten Jahren ist Mangel an Lehrern für Mathematik, Geschichte, Chemie, Körperkultur spürbar geworden. Um den Bedarf zu decken, werden pensionierte Lehrer und Studenten eingestellt.  In vielen Mittelschulen funktionieren Klassen mit erweitertem Fachunterricht und Lizeumsklassen. Zum 01.10.2001 arbeiteten in den Schulen 80 Pädagogen im Rentenalter (4% von der Gesamtzahl der Lehrerschaft). 1999 wurden 50 angehende Spezialisten eingestellt, im Jahre 2000 waren es 43 Personen und  2001 - 58. Die Fluktuation beläuft sich auf  2.8% im Jahr.

Im Bezirk funktionieren 24 Vorschuleinrichtungen (Kindergärten und Kinderkrippen) mit 2077 Kindern (oder 31,2% aller Kinder). Ebenfalls funktioniert im Bezirk 1 Kindergarten mit integrierter Kurverpflegung, 2 Kurgruppen sowie 3 Sondergruppen. Die Belegschaft vorschulischer Einrichtungen beziffert sich auf 251 Personen, davon arbeiten 127 Personen in den städtischen und 124 in ländlichen Vorschuleinrichtungen. 26% der Pädagogen haben einen Hochschulabschluss und  74% eine Fachausbildung. In der Zeit nach Tschernobyl haben viele Kinderkrippen ihre Tätigkeit wieder aufgenommen. Zum 01.09.2001 bleiben 7 Vorschuleinrichtungen geschlossen. 

In der verseuchten Zone befinden sich 21 Vorschuleinrichtungen. Die Anzahl der Kinder im Vorschulalter, die in verseuchten Gebieten wohnen, ist am Bild 1 ablesbar.

Bild 1. Zahlenmäßige Verteilung von Kindern je nach der Kontaminationszone im Bezirk Stolin

Im Bildungssystem des Bezirks arbeiten 1983 Pädagogen, davon 1362 Lehrer, 101 Erzieher der Tagesaufenthaltsgruppen, 212 Mitarbeiter vorschulischer Kindereinrichtungen, 24 Sozialpädagogen, 6 Psychopädagogen und 278  sonstige pädagogische Mitarbeiter. Die Ausstattung von Bildungseinrichtungen mit Psychologen bleibt fraglich wegen Mangel an Spezialisten.

Es bestehen im Bezirk 48 Dienstleistungsbetriebe. Das Handelsnetz ist mit 292 Unternehmen präsent (1986 waren es 313).

In Kürze soll im Bezirk das Zentrum der Korrektionsausbildung und Rehabilitation eröffnet werden, wo Kindern mit körperlichen und geistigen Behiderungen sowie Waisenkindern geholfen werden soll.

Im Bezirk Stolin werden mit Erfolg Aktivitäten im Rahmen des Programms «Strahlensicherheit, Ökologie und Hygiene» im Rahmen des Projektes ETOS umgesetzt. Das Programm wird durch die Belarussische Staatliche Pädagogische Universität koordiniert. Die Spezialisten vor Ort haben selbst Unterrichtsmaterialien zum Fach „Umwelterziehung“ entwickelt.

Die Lösung ökologischer Probleme im Bezirk Stolin hängt nicht nur mit Schwierigkeiten sozial-wirtschaftlichen Charakters zusammen. Eine grundlegende Veränderung des Bewußtseins der Bevölkerung ist erforderlich, damit eine selbstorganisierte Strategie des Überlebens unter den Bedingungen der verschmutzten Umwelt ausgearbeitet wird. Man muss der Bevölkerung helfen, eine aktive Stellung im Leben entwickeln, „Opfer-Syndrom“ überwinden, um die sozial-psychologische Rehabilitation der Bevölkerung zu ermöglichen. Die Menschen sollen ihren Fatalismus überwinden, an die gute Zukunft für sich und ihre Kinder glauben und dafür aktiv arbeiten.

Zur Startseite Kontakte

Alle Rechte vorbehalten, CORE, 2004-2005

Entwicklung Atlant Telekom

Die Seite wurde im Rahmen des UNDP-Förderprojektes CORE-Programm entwickelt